Es ist mal wieder viel passiert… Emma ist heute neun Monate alt, zu ihrem “Geburtstag” gab es zwei neue Zähne. Insgesamt sind wir jetzt bei sechs Zähnen angelangt und wir haben nicht wirklich das Gefühl, dass das Zahnen von Zahn zu Zahn besser wird, eher im Gegenteil, sie leidet immer noch und Zahnungspausen gibt es kaum. Vielleicht möchte sie zu ihrem ersten Geburtstag ein vollständiges Gebiss haben, damit sie lecker Kuchen essen kann – wir wissen es nicht und sind gespannt wann die nächsten Beißerchen kommen.
Eins haben wir in den letzten Wochen gelernt: Unsere Wohnung ist nicht kindersicher oder eher gesagt Emma-sicher. Wir waren eigentlich davon überzeugt, alles abgesichert zu haben, aber da hat uns unser Sonnenschein einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nichts ist sicher. Nichts hat geholfen. Emma kommt mittlerweile an das zweite Fach im Regal. Einfach hochziehen und schwupps liegen alle Bücher unten und das Kind ist zufrieden. Auch das Krabbeln beherrscht sie in Turbogeschwindigkeit. Mal eben ins Bad und schön die Toilettenbürste auseinandernehmen. Lecker. Mama hat Emma dann auch gleich mal abgeduscht, sie war allerdings sehr böse, da sie die Bürste wieder abgeben musste. Vielleicht sollten wir Ihr eine unbenutzt Toilettenbürste ins Bad stellen, wobei die wahrscheinlich nur halb so interessant wäre!
Das sonnige Wochenende haben wir in Werne verbracht, ein bisschen Heimaturlaub für Mama. Emma war schwer begeistert, schließlich haben Oma und Opa ihr einen Mini-Swimmingpool und ein Bobby Car gekauft. Alles für Emma, das hat sie dann auch gleich klar gestellt: Alles meins!!! Plantschen im Pool fand sie so super, dass sie sich beim herausholen heftig dagegen gewehrt hat, herausgeholt zu werden. Emma wollte sitzen bleiben, mit ihrer Gießkanne und dem neuen Sonnenhut, auch von Oma, im Pool. Naja, nach fast einer Stunde haben wir uns dann entschieden, den Badespaß zu beenden, zum Leid von unserer Tochter. Doch der neue rote Flitzer konnte wenig später die Tränen trocknen…
Auch neu im Repertoire von Emma: Mittagsschlaf. Den hat sie sich bei ihrer Tagesmama Birte abgeschaut. Emma geht jetzt schon fast zwei Monate zu Birte und ist total entspannt. Wir dachten ja, dass ihr die erste Abnabelung etwas zu schaffen macht, aber Emma findet ihre Tagesmama einfach nur klasse. Und weil da alles so schön ist, kann man auch ganz zufrieden Mittagsschlaf machen. Bei Birte auch mal drei Stunden, Zuhause ein bisschen weniger.
Das größte Highlight ist allerdings, dass Emma mittlerweile sprechen kann. “Mama” geht immer. Vor allem, wenn sie müde oder quengelig ist. “Papa” hingegen funktioniert schon zweisprachig. Zum Klassiker “Baba” (also Papa) gesellt sich auch gerne mal ein “Daddy”. Klingt zwar eher nach einem Brasilianer, der in Dortmund Fußball spielt (“Dede”), stolz ist der Daddy dennoch. Ein Newsletter, den sowohl die Dame des Hauses als auch das Ernährerchen bekommen, schreiben unwissende Baby-Redakteure zwar, dass Mama und Papa im Alter von neun Monaten eher aneinander gereihte Laute denn echte Worte sind. Aber: die Herrschaften kennen Emma nicht. Ätsch…



